Taekwondo 

Tae mit der Faust oder dem Fuß stoßen
Kwon Faust oder mit der Faust schlagen
Do Weg, Richtung (Entwicklungsprozess des Schülers / Lehrweg, Lehrmethode)

 

Taekwondo ist also die Kunst des Fuß- und Faustkampfes verbunden mit dem Weg zur geistigen Reife.
Taekwondo ist eine uralte Kunst der Selbstverteidigung, die sich über fast 2000 Jahre hinweg in Korea selbständig entwickelt hat. Grabmalereien des 37 v. Chr. entstandenen Königreiches Koguryo im Norden Koreas zeigen heute noch übliche Taekwondo- Techniken und dokumentieren, dass zumindest Taekwondo ähnliche Kampfpraktiken bereits vor 2000 Jahren in Korea bekannt waren. Lange Zeit war Taekwondo außerhalb Koreas kaum bekannt.

Taekwondo entstand ca. 50 v. Chr. und wurde überwiegend zu militärischen Zwecken, aber auch zur Ertüchtigung sowohl des Körpers als auch des Geistes benutzt. Aus alten Tempeltänzen entwickelten sich Vorformen wie Taekyon und Subyokta. 918 entwickelte es sich zur Kampfsportart, die jedoch dem militärischen Adel vorbehalten war. Erst als 1909 Korea von Japan besetzt wurde, zeigte sich erneut Interesse an dieser Sportart, obwohl sie von den japanischen Besatzungstruppen verboten wurde. Sie konnte erst wieder öffentlich ausgeübt werden, als 1943 zuerst Judo, danach Karate und Kung Fu wieder eingeführt wurden. Es dauerte aber noch bis zum Jahre 1945, in dem Korea befreit wurde, bis sich Taekwondo etablieren konnte und lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung fand.

Ende der fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts vereinte Generalmajor a.D. Choi Hong-Hi die verschiedenen Stilrichtungen und führte die Kampfkunst unter dem Namen Taekwondo in der koreanischen Armee ein. Er gilt damit als der Begründer des Taekwondo.
1961 fand die Gründung des koreanischen Taekwondo-Verbandes statt, mittels dessen diese Sportart weltweit verbreitet wurde.

Seit 1973, als die WTF (World Taekwondo Federation) gegründet wurde, arbeiten die Verantwortlichen des Weltverbandes an der Vereinheitlichung und Verbreitung dieser Sportart. Im Jahre 1968 gab es die erste Deutsche Taekwondo Meisterschaft, 1973 die erste Weltmeisterschaft. Im Jahre 1981 löste sich das Taekwondo aus seiner organisatorischen Eingliederung im deutschen Judo-Bund durch die Gründung der DTU (Deutsche Taekwondo Union).

Der WTF gehören zurzeit weltweit ca. 30 Millionen Menschen aus 144 Länder an. 1980 wurde Taekwondo durch das Internationale Olympische Comitee (IOC) als Sportart anerkannt. Taekwondo wurde bei den olympischen Sommerspielen von Seoul (1988) und Barcelona (1992) als Demonstrationssportart eingeführt. Bei den Olympischen Spielen von Sydney im Jahr 2000 war Taekwondo erstmals als vollwertige olympische Disziplin im Damen- und im Herrenbereich vertreten.
Tae
kwondo hat in den letzten Jahrzehnten stark an Popularität zugenommen und wird heute von über 20 Millionen Aktiven in aller Welt praktiziert. Taekwondo zählt weltweit zu den modernsten Vollkontakt-Kampfsportarten, die heutzutage von jedermann, unabhängig von Alter und Geschlecht, betrieben werden können.

Taekwondo ist eine asiatische Wettkampf-Sportart, die sich aus dem Prinzip der waffenlosen Selbstverteidigung heraus entwickelt hat. Angewandt werden Blocktechniken und Angriffstechniken wie Faust- und Handkantenschläge und insbesondere Fußtritte. Alle Bewegungen im Taekwondo gehen vom Grundsatz der Verteidigung aus.
Taekwondo setzt sich aus mehreren Disziplinen zusammen. Dazu gehört der Wettkampf (Kyerugi) mit Vollkontakt, der Formenlauf (Poomse), die Selbstverteidigung (HoSinSul), der Ein- und Zweischrittkampf (Ilbo-und Ibo Taeryon), sowie der Bruchtest (Kyokpa).

 

 

 

Hapkido

Hapkido fördert in jeder Hinsicht die körperliche Entwicklung und beeinflusst im Laufe eines kontinuierlichen, anspruchsvollen Trainings im positiven Sinne die geistige Haltung.

 

Hap - Ganz, allumfassend (Ursprung der koreanischen Kampfkünste)
Ki - Geistige und körperliche Energie, Konzentration, Universelle Lebenskraft
Do - Weg, Richtung (Entwicklungsprozess des Schülers / Lehrweg, Lehrmethode)

 

» Der Weg der Harmonie zwischen Körper und Geist «

 

Das Prinzip des Kreises
Alle Bewegungen sind rund. Der Hapkido-Kämpfer bewegt sich wie im Inneren einer Kugel. Von außen einwirkende Kräfte werden an der Oberfläche der `Kugel` umgeleitet und neutralisiert. So kann durch den geringsten Kraftaufwand größte Harmonie und Effektivität erreicht werden.

Das Prinzip des Flusses
Wie der Fluss, der sich überaus nachgiebig dem Landschaftsbild anpasst und doch im Moment der Stauung eine gewaltige Kraft entwickelt, so reagiert der Hapkido-Kämpfer einfühlsam auf seinen Gegner, um im entscheidenden Moment sein angestautes `Ki` fließen zu lassen.

Das Prinzip der Einwirkung
Durch absolute Ausgeglichenheit und höchste Konzentration auf den Gegner versucht der Hapkido-Kämpfer auf diesen Einfluss zu nehmen (einzuwirken) und damit dessen Angriff zu kontrollieren. So kann z.B. durch blitzartige, kaum zu bemerkende Bewegungen der Angreifer eine reflexartige Gegenbewegung veranlasst werden, die dann in einer Folgetechnik ausgenutzt wird.

 


Die Geschichte des Hapkido

Die genaue Entstehungszeit der Hapkido-Techniken ist unbekannt. Man schätzt, dass sie seit 3000 Jahren gelehrt werden. Die Herkunft der Selbstverteidigung liegt so weit zurück, dass man ihre Geschichte nur sehr schwer verfolgen kann.

Man weiß, dass die Techniken im indochinesischen Raum entstanden. Als der Buddhismus seine Religionslehre verbreitete, traten erstmals dem Hapkido ähnliche Selbstverteidigungstechniken auf. Die Buddhisten-Mönche, die in ihrer Einsamkeit außerhalb der menschlichen Gesellschaft lebten, wollten ein gottgefälliges Leben führen. Dies erreichten sie durch Meditation in freier Natur. Sie entwickelten Abwehrtechniken, die es ihnen ermöglichten, sich während der Meditation und auf der Wanderung gegen Tiere und Menschen zu verteidigen.

Aus diesen frühen Selbstverteidigungsformen entstand später das Hapkido.

Die adligen Familien, die es sich leisten konnten, schickten ihre Kinder in die Klöster, wo sie die Kunst der Selbstverteidigung erlernten. Auch umherwandernde Mönche erteilten den adligen Kindern Privatunterricht, als Gegenleistung für Unterkunft und Verpflegung. Die Kunst des Hapkido wurde als Familiengeheimnis von Generation zu Generation weitervererbt. Da es keine öffentlichen Schulen gab, ist Hapkido auch erst spät bekannt geworden.

Die auch heute nur vereinzelt zu findenden Schulen legen hohen Wert auf solide moralische Grundlage und ein hohes technisches Niveau. Viele Hapkido-Meister sind aufgrund ihrer überaus guten Kenntnisse des menschlichen Körpers Naturärzte und Akupunkteure.
Die Geschichte der Hapkido-Techniken liegt weiter zurück als die der anderen Selbstverteidigungsarten. Deshalb sieht man in ihnen die Grundlage für alle weiteren Selbstverteidigungssysteme.

 

 X-Gym

 Das X-GYM (Cross-Gym) bietet ein Gesamtkörper-Workout im Sinne des Präventionssports und schafft mit seinen energiegeladenen Übungen den perfekten  Ausgleich zum stressigen Alltag.                              

 Durch ausgewählte Übungen wird Kraft, Ausdauer sowie die intramuskuläre Koordination (Nerv-Muskel-Zusammenspiel) gesteigert und so gezielt körperlichen  Defiziten und der Problematik von Haltungsschäden entgegengewirkt.

 Geeignet für Kampfsportler sowie Nichtkampfsportler, bietet dieses Angebot neben den sportlichen Aspekten auch eine gruppendynamische Komponente.

 Denn im Gegensatz zu dem meist eintönigen Programm eines Fitnessstudios erzielt das Trainingsprogramm in der Gruppe einen zusätzlichen Antrieb und spornt  an, die eigenen Grenzen zu überwinden.

 Aus Gründen der zunehmenden Schichtarbeit werden die Trainingsinhalte ohne Choreographie angeboten und verzeihen auch mal ein Fernbleiben.

 

 

 

 

 

Kickboxen 

Die Tradition ostasiatischer Kampfkünste (Karate, Taekwondo etc) verbindet sich mit den Erkenntnissen der westlichen Sportwissenschaft
und Kampfsportarten (Boxen, Savate) zu der wohl wirklichkeitsnahesten Form des Kampfsports: KICKBOXEN. 

Kickboxen ist eine systemübergreifende Kampfsportart, die ihren Ursprung in den USA hat und Mitte der 70er Jahre ihren Einzug in Deutschland hielt. Wie der Name schon sagt, verbindet diese das Schlagen (aus dem Boxen) und das Treten (aus asiatischen Sportarten) zu sinnvollen Kombinationen, um in einem fairen, sportlichen Zweikampf den Gegner zu treffen, ohne selbst getroffen
 zu werden.

 

Durch die Fusion zwischen den Fausttechniken und den Fußtechniken ist Kickboxen nicht nur ein sportlich fairer Wettkampf nach festen Regeln, der ein hohes technisches Können, eine gute Kondition und eine ausgereifte Kombinationsfähigkeit sowie Spontanreaktion erfordert. Es ist auch ein effektives Selbstverteidigungs-System. Kickboxen ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet.

Bei Wettkämpfen im Kickboxen ist eine vorgeschriebene Ausrüstung zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Athleten immer Pflicht. Im Vollkontakt werden je nach Regeln auch Lowkicks eingesetzt, welche aus dem Muay-Thai übernommen wurden.
Gelenkigkeit und Körperbeherrschung werden als Voraussetzung zum Erlernen der Techniken ebenso trainiert wie Kondition, Reaktion und Kombinationfähigkeiten.